Federleichtes Lesevergnügen

SAM_0121kleinIch kann den Aufschrei förmlich hören: „Ein Buch muss aus Papier sein! Wie kann sie nur?”

Was soll ich sagen? Sie haben ja recht. Irgendwie. Bis vor kurzem habe ich auch noch das gute alte Buch zur Hand genommen. Und um Missverständnissen vorzubeugen: Das werde ich auch in Zukunft noch tun. Aber eben nicht nur. Denn dieser neumodische Kram hat seine Vorzüge.

Das Lesegerät habe ich mir angeschafft, um meine Wochenzeitung bequemer lesen zu können. Ich weiß nicht, wie andere Menschen mit diesen unpraktischen Formaten zurechtkommen, mit denen man unfreiwillig den Tisch abräumt, sich den Hals verrenkt oder beides gleichzeitig. Statt einer tapetenrollenartigen Zeitung habe ich nun einen federleichten Winzling, der mir sämtliche Inhalte zur Verfügung stellt.

Außerdem: Natürlich gibt es Bücher, die möchte man immer wieder zur Hand nehmen können, die will man im Regal stehen sehen. Aber es gibt doch auch welche für den kleinen Lesehunger zwischendurch. Einmal konsumiert, nehmen sie nur noch Platz weg. Und dafür mussten so viele Rohstoffe verbraucht und energie-aufwändig verarbeitet werden? Ich finde, da ist dieser freundliche kleine Kerl von dem Foto oben eine sinnvolle Alternative.

Nicht zuletzt erspart er mir sicher so manchen Gang in die Massagepraxis, wenn ich nämlich nur das Federgewicht statt eines gedruckten Schinkens – bei längeren Touren gleich mehrerer Exemplare – schleppen muss.

Mein Fazit nach einigen Wochen Eingewöhnungsphase: Bei Büchern geht es mir vor allem um den Inhalt. Der ändert sich nicht. Packt mich eine Geschichte, vergesse ich sowieso alles um mich herum, auch die für viele so bedeutsame sinnliche Haptik. Ich liebe einfach Bücher – in jeder Form!

Übrigens: Da ich nicht verglichen und keine Ahnung von technischen Finessen habe, soll dies hier keine Geräteempfehlung sein. Es geht nur um die Sache an sich.

 

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