Wohnzimmerlesung verschenken

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr bin ich natürlich wieder mit von der Partie und stehe für Wohnzimmerlesungen zur Verfügung. Eine tolle Geschenkidee und eine gute Tat in einem – was will man mehr?
Ich bin aber auch deshalb von dem Konzept überzeugt, weil es Leserinnen und Lesern die Möglichkeit bietet, einem Autor oder einer Autorin im positiven Sinn auf die Pelle zu rücken. Ob gemütlich beim Kaffeetrinken oder am flackernden Feuer auf der Dachterrasse, immer haben sich in dem kleinen privaten Rahmen ganz andere Gespräche ergeben, als es bei einer großen öffentlichen Lesung machbar ist.
Wer also noch ein Geschenk für eine Leseratte – oder für sich selbst – sucht, sollte sich auf der Seite von Autorenhelfen inspirieren lassen.

Und so geht’s: Ab sofort können Sie auf www.autorenhelfen.org Lesungen von Autorinnen und Autoren gegen eine Spende von mindestens 100 Euro buchen. Sie unterstützen damit eine dieser beiden Organisationen:

Mission Lifeline wurde 2016 in Dresden gegründet, um in Seenot befindliche Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Mit ihrem Rettungsschiff sind die ehrenamtlichen Helfer im Suchgebiet entlang der libyschen Küste unterwegs und kooperieren dabei mit anderen Hilfs- und Rettungsorganisationen.

SoulTalk in Schweinfurt bietet psychosoziale Beratung für Geflüchtete von Geflüchteten an. Seit Mitte 2018 arbeitet das SoulTalk-Team im Ankerzentrum und betreut dort Geflüchtete in Einzel- und Gruppengesprächen. Das Konzept des in Deutschland einmaligen Projekts wurde gemeinsam mit Ärzte ohne Grenzen erarbeitet.

 

Krimineller Adventskalender

Wir hatten richtig viel Spaß. Sieht man, oder? Ich mag meine Buchhändlerin, weil sie mich am Leben lässt …;-)

Morgen, Kinder, wird’s was geben …
Ja, schon morgen darf das erste Türchen am Adventskalender geöffnet werden.

Hinter dem Türchen des 03. Dezember verstecke ich mich mit Buchhändlerin Juliane Hagenström von der Buchhandlung Bücherliebe in Stockelsdorf. Der Grund ist einfach: An jedem Tag vom 01. bis zum 24. Dezember verrät ein Autor oder eine Autorin, warum er seine Buchhändlerin oder natürlich seinen Buchhändler so mag. Mit dieser Aktion des Syndikats, Vereinigung deutschsprachiger Krimi-Autoren, soll der stationäre Buchhandel gestärkt werden. Ich sage nur: 11 Millionen Sendungen werden momentan täglich an deutsche Haushalte geliefert!

Einfach mal auf die Facebook-Seite des Syndikats klicken und Spaß haben. Das Beste: Es gibt etwas zu gewinnen: Unter allen, die ein Like oder einen Kommentar hinterlassen, wird ein signiertes Buch des jeweiligen Autors verlost.

Ich drücke die Daumen und wünsche eine schöne Adventszeit!

Frankfurter Buchmesse 2018

Vor 14 Tagen hat die 70. Frankfurter Buchmesse ihre Pforten geöffnet und insgesamt fast 300.000 Menschen angelockt. Ich war eine davon 😉

Das weiße muschelartige Gebäude ist der Frankfurt Pavillon, eine neue Einrichtung. Dort war zum Beispiel Deniz Yücel zu Gast.

Ein Hobbybuch-Verlag zeigt, dass Luftballons auch mal Grünzeug ersetzen können.

Wie immer war es bunt und lustig, vor allem aber aufregend und ermutigend. Ich hatte das Glück, mit unglaublich netten Lektoren, Verlagsleitern und dieses Mal auch ganz entspannt mit vielen Kollegen zu plaudern. Mit einigen war ich verabredet, andere liefen mir zufällig über den Weg. Ja, auch das passiert inmitten von Hunderttausenden Büchern, in riesigen Hallen und endlosen Gängen.

Nächstes Jahr ist übrigens Norwegen das Gastland. Darauf freue ich mich jetzt schon, denn dann soll mein biografischer Roman über die norwegische Malerin Signe Munch druckfrisch erschienen sein. Das wird richtig aufregend! 🙂

Auf Signes Spuren

Zum ersten Mal im meinem Schriftstellerdasein arbeite ich an einem biografischen Roman. Ich schreibe also eine Geschichte, die einerseits meiner Fantasie entspringt, andererseits aber von einer Person erzählt, die wirklich gelebt hat. Es geht um Signe Munch, angeheiratete Nichte des berühmten Malers Edvard Munch.

Als ich das erste Mal von ihr hörte, war ich sofort total fasziniert. Ich fing an zu recherchieren. Eine schwierige Sache. So interessant die Persönlichkeit Signe Munch war, so wenig ist doch über sie bekannt. Das will ich ändern. Und darum habe ich mich auf den Weg nach Norwegen gemacht.

Mehr von meiner Recherchereise gibt es demnächst an dieser Stelle.

Criminale 2019

Wie versprochen, weise ich schon jetzt auf die Criminale im nächsten Jahr hin. Denn …

…wer Bücher im Allgemeinen und Krimis im Speziellen liebt, sollte sich diesen Termin unbedingt dick in den Kalender schreiben.
…bei kaum einer anderen Veranstaltung laufen innerhalb weniger Tage so viele Autoren in einer Stadt herum.
…neben lustigen und spannenden, originellen und berührenden Lesungen gibt es Vorträge von Fachleuten, wie Profilern, Kommissaren oder auch Pathologen.

Wo auch immer die Criminale ihre Zelte aufschlägt, zieht ein Knistern in die Stadt ein. Beste Unterhaltung ist garantiert!
Für die 2019er Ausgabe mache ich besonders gern Werbung, denn im Rahmen der Gala, die am Samstag Höhepunkt und Abschluss der Criminale bildet, werden die Krimipreise verliehen. Ich habe die Ehre, zur Jury in der Sparte Roman zu gehören. Bin selbst sehr gespannt, wen meine vier Kollegen und ich an dem Abend präsentieren werden, denn noch sind längst nicht alle Einreichungen hier eingetroffen, geschweige denn gelesen …;-)

Mein Tipp: Unbedingt hin zur Criminale 2019 vom 10. – 13. April 2019 in Aachen.

In Szene gesetzt

Es war mal wieder soweit: Neue Autorenportraits mussten her. Dringend!
Wenn man den Bildern, die für die Ankündigung einer Lesung in der Zeitung oder auf einem Plakat abgedruckt werden, nur noch ganz entfernt ähnlich sieht, lässt sich ein Fototermin einfach nicht länger herausschieben.

Mir graut es immer vor diesen Terminen. Ich bin nicht fotogen, und fühle mich vor einer Kamera auch nicht wohl. Aber auch das gehört nun einmal zum Beruf der Schriftstellerin dazu.
Wie es trotz meiner Kamera-Scheu gelingen konnte, dass ein richtig gutes Ergebnis herausgekommen ist? Klicken Sie einfach auf Erfahrungsbericht

Noch mal Nordsee

Im nächsten Jahr, genauer gesagt im Februar, erscheint endlich die Fortsetzung von Die Halligärztin.

Die Liebe der Halligärztin wird der Roman heißen. Darf man schon sagen, der Titel ist bereits im Netz zu finden 😉 
Gleich nach Beendigung des ersten Bandes habe ich mir ständig Notizen gemacht, denn die Figuren waren sehr lebhaft. Ihre Geschichten waren längst nicht abgeschlossen, und so versorgten sie mich permanent mit neuen Ideen, die auf kleinen Zetteln landeten. Im Lauf der Zeit hat sich ein stattlicher Stapel gebildet. Das hat mir die Arbeit an Band 2 leicht gemacht.

Trotzdem: Arbeit bleibt so ein Knapp-400-Seiten-Buch. Wie verknüpfe ich die Handlungsstränge? Wie kommt Ärztin Wiebke dem Auslöser einer mysteriösen Erkrankung auf die Spur? Wie geht Schwimmmeister Tamme damit um, dass ihm die Schuld für einen Unfall in die Badelatschen geschoben wird?

Und nicht zuletzt:

Schafschiet und Weitblick

Was hat sich auf Pellworm verändert, seit ich das letzte Mal da war? Ich habe an Ort und Stelle nachgeguckt und bei der Gelegenheit noch mal ganz viel Nordsee-Atmosphäre geschnuppert, die ich nun frisch in die Seiten packen kann. Die Schafe und ihre Hinterlassenschaften auf dem Deich sind jedenfalls geblieben. Genau wie der großartige weite Blick, den ich so liebe!

Na dann, auf zum Schreib-Endspurt! 🙂

 

Schattiges Plätzchen

Ich gebe es zu: Ich bin nicht immer gern zur Schule gegangen. Was ich in der Schulzeit sehr mochte, waren die Sommerferien oder Hitzefrei 😉

Die Schule habe ich lange hinter mir gelassen, damit aber auch den hoffnungsfrohen Blick auf das Thermometer. Hitzefrei gibt es nicht mehr, denn wenn die Abende wieder kalt sind, und es früh dunkel wird, möchten viele Leser zu einem neuen Buch greifen. Klettern die Temperaturen jetzt in die Höhe, ist mein Blick eher verzweifelt. Denken fällt in der Sauna eben schwer.

Mein großes Glück: Hier in Ostseenähe weht meist eine Brise. In diesen Tagen kann man sich zwar auch darauf nicht mehr verlassen, aber wenn, dann nichts wie raus! Dann wird schnell der Arbeitsplatz unter freiem Himmel eingerichtet.
Ein großer Milchkaffee zum Munterbleiben, eine Kanne Eistee – selbstgemacht natürlich, etwas Studentenfutter für Hirn und Seele und nicht zuletzt das Laptop mit neuem Akku (Danke, Schatz!).

Ja, so lässt es sich deutlich besser arbeiten. Wenn da nicht unsere Untermieter wären. An unserem Giebel haben zwei Schwalbenpärchen gebaut. Drollig, wie sie in höchsten Tönen zwitschernd, fast murmelnd, ständig in ihre faszinierenden Nester fliegen und gleich darauf wieder zur Futtersuche lossausen. Schön, dass sie da sind. Und ein bisschen Ablenkung hat ja noch niemandem geschadet 😉

Lesen, lesen, lesen

Solche gut gefüllten Bücherkisten stehen momentan überall bei mir herum. Der Inhalt: ausschließlich Krimis!
Blutrünstige, humorvolle Geschichten, Regionalkrimis, Thriller und Bücher, die sich zwar in einen Karton aber sicher nicht in eine Schublade stecken lassen.

Als Mitglied der diesjährigen Glauser-Jury muss ich die nicht alle bis zum hoffentlich spannenden Ende lesen. Aber ich sollte mir doch genügend Seiten zu Gemüte führen, um mir ein faires Urteil über den Text bilden zu können.

Welcher Krimi bringt es zum Krimi des Jahres? Wer hat die Perle, den Spitzentitel, den Hammer geschrieben?
Gemeinsam mit meinen vier Jury-Kollegen versuche ich, diese Antwort zu finden.

Dass auf dem Bild kein Autorenname, kein Titel und kein Cover zu erkennen ist, ist kein Zufall. Würde ich etwas verraten, müsste man mich leider erschießen. 😉
Aber das darf ich verraten: Nächstes Jahr im April wird der Sieger im Rahmen der Criminale gekürt. Mehr zum Krimi-Treff des Jahres im nächsten Tagebucheintrag.

Wo bin ich?

Manchmal ist man als Autorin ganz schön viel unterwegs. Erraten Sie, wohin es mich dieses Mal verschlagen hat?

Ja, stimmt, an die Ostsee!

 

 

 

 

Genauer?

Der Badekarren ist ein heißer Tipp …

 

 

Richtig, ich war auf Usedom. Ich durfte schon zum dritten Mal in dem hübschen Hans Werner Richter-Haus in Bansin lesen. Schön war’s mal wieder. Wenn Wetter und WM auch gegen mich waren, kamen doch sehr interessierte Zuhörer, und die Leiterin des Hauses hat – wie immer – für eine wunderbare Atmosphäre gesorgt.
In diesem Sinne: Hoffentlich bis zum nächsten Mal auf Usedom!