Writers against Trump

Mit diesem Tagebucheintrag breche ich gleich zwei meiner eigenen Grundsätze:
1. keine englischen Überschriften,
2. Beruf und politisches Engagement trennen.

Der Grund, warum ich diese Regeln verletze, ist die so wichtige bevorstehende Wahl in den USA.
Schon vor einiger Zeit habe ich mich der Organisation Writers against Trump angeschlossen. Natürlich habe ich nicht die Illusion, als einzelne Person etwas bewegen zu können, es geht mir um Solidarität und darum, eine Bewegung groß und damit stark zu machen.
Die Autorinnen und Autoren gegen Trump kämpfen für einen Wandel in ihrem Land. Ich kann sie verstehen und wünsche mir diesen Wandel auch, denn er würde einen Wandel für die ganze Welt bedeuten. Einen Wandel zum Besseren, so hoffe ich.

Ich halte es mit der afroamerikanischen Schriftstellerin Toni Morrison: „Schreiben ist für mich gleich Denken, und es ist auch eine Möglichkeit, mich in der Welt zu positionieren, vor allem, wenn mir nicht gefällt, was passiert.“
Was der noch amtierende Präsident tut, gefällt mir absolut nicht. Und weil ich mich in meinen Büchern nicht immer ganz deutlich und schon gar nicht aktuell positionieren kann, habe ich das nun auf diesem Weg getan.

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