Welttag des Buches

Heute lassen wir die Korken knallen und freuen uns!
Es ist Welttag des Buches, und hierzulande dürfen Buchhandlungen die auf Papier oder elektronisch gespeicherten Geschichten, Bilder, Ratschläge, Informationen, Spinnereien, Gedanken, Gedichte, und und und wieder verkaufen.

Ich weiß natürlich, dass momentan vielen nicht danach zumute ist, Korken knallen zu lassen. Darum begnüge ich mich mit einem Kaffee 😉 Trotzdem: Der Welttag des Buches ist gerade in diesem Jahr Anlass zur Freude, finde ich. Denn Bücher entführen uns aus der Realität, eröffnen neue Horizonte, können auch trösten. Wie sage ich immer? Schreiben heißt neue Welten betreten. Und: Lesen macht die Welt bunt. Die Welt da draußen ist für uns plötzlich wieder ungewohnt klein geworden. Umso wichtiger, sie wenigstens im Geist zu bereisen und neu zu entdecken.

Was hat es mit dem 23. April auf sich? Das Datum gilt als Todestag des Spaniers Miguel de Cervantes. Wahrscheinlich starb er in der Nacht, genauer gesagt, noch am 22.04.1616, doch am 23.04. wurde er bestattet, weshalb das Datum aktenkundig wurde. Übrigens landeten die Gebeine des Schriftstellers, dem mit Don Quijote ein Meisterwerk gelang, in einem Massengrab. Obwohl sein Roman um den Ritter von der traurigen Gestalt sofort ein Erfolg war, hatte Cervantes wirtschaftlich nichts davon.
Immerhin wird er nun jedes Jahr mit dem von der UNESCO ausgerufenen Welttag des Buches geehrt.

In diesem mehr als ungewöhnlichen Jahr nimmt der European Writers‘ Council den Tag zum Anlass für eine Kampagne. Grund: In den politischen Debatten ist derzeit viel von der Kulturindustrie und der Buchbranche zu hören. Ziemlich abstrakt. Schließlich geht es doch um Menschen, die Urheber und Auslöser jedes kreativen Prozesses und Produkts sind. Die Autorin, den Autor hinter dem Buch sichtbar zu machen, das ist die Idee der Kampagne.

Daran nehme ich natürlich gerne teil. Hier ist mein kleiner Beitrag:

Ein dickes Dankeschön an dieser Stelle übrigens an meine sehr geschätzte Kollegin Sandra Lüpkes.

#behindeverybook …

is a creative mind

Sie hat es mir mit ihrer Facebookseite ermöglicht, mich zu beteiligen, obwohl ich selbst ja nicht in den sozialen Medien unterwegs bin. Sandra ist nicht nur eine sehr sympathische Frau, sondern auch noch ein Multitalent. Sie schreibt, singt, moderiert und spielt diverse Instrumente. Respekt! Ein Blick auf ihre Seite lohnt sich unbedingt 😛

 

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