Pellworm auf die Pelle gerückt

Eigentlich bin ich ja ’ne Hallig-Deern. War auf Hooge schließlich Halligschreiberin. Von da konnte ich immer rüberschielen zu dem alten Kirchturm und den Windrädern von Pellworm. Nun bin ich dem Eiland mal auf die Pelle gerückt …

Bei meiner Ankunft fand ich alles zu groß und unübersichtlich. Naja, wenn man so einen Möwenschiss von Land wie Hooge im Kopf hat … Gestern habe ich dann per Rad ganz viel erkundet. Von der Nordermühle zur alten Kirche St. Salvator, dann zur neuen Kirche,

Nur einer der Orte, an denen man auf Pellworm romantisch heiraten kann.

Nur einer der Orte, an denen man auf Pellworm romantisch heiraten kann.

runter an den Leuchtturm, rein nach Tammensiel, zurück zur Inselmitte, die Schule ansehen und schließlich noch mal über Tammensiel – für Abendessen sorgen – an der Vogelkoje vorbei zurück zur Unterkunft.

Ich hatte ständig ein breites Grinsen im Gesicht (ungünstig bei so viel Mückennachwuchs, wie er hier schwarmweise in der Luft hängt …). Die Weite, die Luft, die Geräusche, … die Menschen! Habe mit einigen plaudern können. Was sind die hier alle herzlich und hilfsbereit! In der alten Kirche ist mir ein Ureinwohner, wie er sich nannte, begegnet. Er hat viel Interessantes vom Leben hier erzählt. Und dann das Treffen mit Frau Doktor, einfach nur toll!
Ach ja, deshalb bin ich überhaupt hier: Mein nächstes Manuskript erzählt die Geschichte einer Ärztin, die sich auf Pellworm niederlässt.

Pellworm1

Schön hier, oder?

Morgen geht ’s nach Hause zurück zu Mann und Garten, angefüllt mit reichlich Einblicken, Eindrücken und jeder Menge Inselgefühl!

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