Gruß von Signe

Hin und wieder bekomme ich Leserpost. Mal ist es die Reaktion auf ein Buch, das jemand gerade gelesen hat. Nicht selten gibt es einen persönlichen Bezug, den mir eine Leserin oder ein Leser mitteilt. Ich freue mich immer sehr darüber. Übrigens auch über kritische Kommentare, denn die helfen mir, mich als Schriftstellerin weiter zu entwickeln.

Schon häufig habe ich eine Mail bekommen, in der es hieß: „Können Sie mir eine Abbildung eines Gemäldes von Signe Munch schicken? Leider kann ich nirgends eine finden.“
Tatsächlich ist über die Künstlerin und ihr Werk nur wenig bekannt, weshalb es eine echte Herausforderung war, in Die Malerin des Nordlichts ihre Lebensgeschichte zu erzählen.

Kürzlich erhielt ich die Nachricht eines Ehepaars, die gerade genau diesen biografischen Roman gelesen hatten und damit etwas Besonderes verbanden.
Sie erzählten mir, sie hätten 2019 mit dem Wohnmobil in Norwegen Urlaub gemacht – nicht zum ersten Mal. Auf der Heimreise von den Lofoten legten sie in einem Dorf eine Pause ein und entdeckten ein Antiquitätengeschäft. Die wirkliche Entdeckung wartete drinnen. Es handelte sich – Sie können es sich denken – um ein Gemälde. Zwar war auf dem aus dem Jahr 1936 stammenden Bild eine Signatur vorhanden, die sagte den beiden damals allerdings noch nichts. Weil es sie jedoch emotional so sehr angesprochen hat, kauften sie es.
Inzwischen ist Ihnen bewusst, welchen Schatz sie erworben haben. Und nach der Lektüre von Die Malerin des Nordlichts wissen sie auch mehr über Signe Munch-Siebke.

Welch eine wunderbare Geschichte, ich freue mich sehr darüber. Natürlich freue ich mich auch, dass die beiden mir ein Foto des Gemäldes geschickt und erlaubt haben, es mit Ihnen allen zu teilen.
Danke dafür!

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