Büro-Lesung zum Verschenken

Das Jahr 2020 geht zu Ende. Ich habe den Verdacht, es gibt nicht viele, die es vermissen werden 😉
Zugegeben, auch ich hätte gern auf die eine oder andere Erfahrung verzichtet. Mir ist aber auch sehr viel Gutes widerfahren. Einige Menschen sind mir noch näher gerückt. Und aus beruflicher Sicht kann ich mich sowieso nur freuen.
Gern hätte ich mehr Veranstaltungen mit Publikum gehabt, aber die wenigen, die stattfinden durften, waren klasse! Obendrein haben mir nicht nur die nackten Zahlen gesagt, dass meine Titel bei Leserinnen und Lesern ankommen, sondern ich habe auch so viele schöne Mails erhalten.
Ganz herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen und die Mühe gemacht haben, mir zu schreiben! So bin ich an meinem Schreibtisch nicht vereinsamt 😉

Einige Künstlerinnen und Künstler kommen längst nicht so gut durch diese schwere Zeit. Und: Die Gelegenheiten, Autorinnen und Autoren zu erleben, waren und bleiben eingeschränkt. Darum habe ich mir etwas überlegt.
Verschenken Sie eine Büro-Lesung!
Wie das ungefähr aussehen kann, sehen Sie hier. Sie suchen eins meiner Bücher aus und schreiben mir, für wen die Lesung ist. Geben Sie mir gern ein paar Informationen darüber, in welcher Beziehung Sie zur beschenkten Person stehen, und warum Sie ihr diese ganz besondere Freude machen möchten. Ich wende mich dann vor der eigentlichen Lesung mit persönlichen Worten an sie oder ihn. Dann folgt ein rund 30minütiger Ausschnitt aus dem von Ihnen gewählten Buch.
Mit diesem Geschenk tun Sie doppelt Gutes, denn ich gebe die Hälfte der dadurch eingenommenen Honorare an andere Künstlerinnen und Künstler weiter. Interesse? Ich freue mich auf Ihre Mail an lesung@lena-johannson.de

Mit diesem Eintrag verabschiede ich mich in die Weihnachtspause. Im Januar geht es hier mit meinem Tagebuch weiter.
Ich wünsche Ihnen allen eine gemütliche Adventszeit, friedliche Weihnachtstage und das Allerbeste für das neue Jahr! Hoffen wir, dass 2021 sich ein bisschen beliebter macht als sein Vorgänger 😉

 

 

Künstlich oder handgemacht?

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Haben Sie eine Lieblingsautorin oder einen Lieblingsautor? Sind Sie ihr oder ihm schon mal begegnet? Gut, dann wissen Sie, dass diese Person aus Fleisch und Blut existiert. Hört man nicht immer öfter, dass die KI, also die Künstliche Intelligenz, heutzutage schon in der Lage ist, Romane zu schreiben?
Ich kann Sie beruhigen: So weit sind wir noch nicht.

Jedenfalls nicht ganz. Allerdings gibt es Programme, die in diese Richtung gehen. Das Elektronenhirn verfügt über unvorstellbare 175 Milliarden Parameter aus denen es Sachbuch-Artikel oder Prosa basteln kann. Sie beschreiben zum Beispiel eine Hauptfigur und geben drei, vier Sätze ein. Ein Tastenklick, und die Software erzählt die Szene weiter. Gefällt Ihnen nicht? Klicken Sie einfach noch einmal, schon erscheint auf dem Bildschirm eine zweite Variante.

Ich gebe es zu, ich habe es ausprobiert. Ich wollte wissen, wie weit mir Kollege Computer schon auf den Fersen ist. Kann er in puncto Fantasie, Atmosphäre, Spannungsaufbau mithalten, oder stellt er mich womöglich längst in den Schatten? Hoffentlich klingt es nicht arrogant, aber: Ich bin beruhigt. Niemand kennt seine Figuren so gut wie ein menschlicher Autor. Soll die Handlung in einer bestimmten Epoche an einem bestimmten Ort spielen, wird es für ein Programm schwer. Und wenn dann noch Emotionen transportiert werden sollen, scheitert der elektronische Erzähler.

Was die KI aber jetzt schon beherrscht: Sachliche in sich stimmige Texte verfassen. So ist eine vorübergehend für jeden zugängliche Schnittstelle vom Netz genommen worden, weil man einsehen musste, dass damit Verschwörungstheorien erstellt und in rasender Geschwindigkeit über die sozialen Medien verbreitet werden konnten.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Mein ganz persönliches Fazit: Auch in Zukunft sollten Autorinnen und Autoren aus Fleisch und Blut Romane schreiben. Bestimmt gibt es viele sinnvolle Einsatzmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz. Grundsätzlich denke ich aber, wir sollten erst mal die NI fördern, die Natürliche Intelligenz.

Übrigens: Sollten Sie irgendwo folgenden Text lesen, wurde er nicht von der KI geschrieben 😉

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Es handelt sich hierbei um einen reinen Platzhalter. Wenn man zum Beispiel eine Homepage neu gestalten will, kann man damit die Optik im Blick behalten, ehe man sich um die Inhalte kümmert. Ich kenne das noch von meiner Zeit als Journalistin bei Springer. Da wurde in einer Abteilung bereits eine Seite gesetzt, während in der Redaktion noch am Text gearbeitet wurde. Dort hieß es allerdings nicht Lorem Ipsum etc,  sondern: Hallo. Ich bin ein kleiner Blindtext. Und zwar schon so lange ich denken kann. Aber bin ich allein deshalb ein schlechterer Text als andere? Na gut, ich werde nie in den Bestsellerlisten stehen. Aber andere Texte schaffen das auch nicht …

Von null auf zweimal pro Woche

Über Monate hat die Pandemie dafür gesorgt, dass Live-Auftritte nicht möglich waren. „Abgesagt“, hieß es bei den meisten Veranstaltungen, wie man in meiner Rubrik Termine deutlich sehen kann.

Köstlicher Empfang im Zimmer

Und plötzlich standen zweimal hintereinander zwei Termine im Kalender!
Ganz ehrlich: Ich hatte schreckliches Lampenfieber. Habe ich sowieso immer, aber bei meiner ersten Lesung nach so langer Pause war es besonders schlimm. Und besonders schön. Ich durfte nämlich zu den Westerwälder Literaturtagen reisen.
Eigentlich hätte der Termin schon im Mai stattfinden sollen. Veranstalterin Maria Bastian-Erll hatte die Mühe auf sich genommen, die zahlreichen geplanten

Bernhard Robben wusste mehr über mich als ich 😉

Lesungen zu verschieben. Nicht nur das. Von der exakten Anreisebeschreibung über den köstlichen Empfang im Hotelzimmer bis hin zum gemütlichen Abend „danach“ mit Tapas und Wein hat sie alles mit Herz und Engagement auf die Beine gestellt. Von dieser Stelle noch mal vielen Dank dafür!
Ein weiterer Grund zur Freude war die hochprofessionelle Moderation von Bernhard Robben. Und dann das Publikum … immer mehr strömten in die Festhalle. Es wurden sogar noch Stühle herbei geholt – unter Einhaltung der Abstandsregeln, versteht sich. Ein toller Abend!

 

Hatte ich auch noch nie: eine eigene Künstlergarderobe … Pizza inklusive 😉

Auch das Kulturfestival Schleswig-Holstein möchte ich hervorheben. Das Land Schleswig-Holstein hat es ins Leben gerufen, um Künstler zurück auf die Bühne zu holen, Veranstaltungstechniker, etc., die aufgrund der Pandemie-Beschränkungen keine Arbeit und damit keine Einnahmen hatten, zu beschäftigen. Ich habe mich mit einer Lesung aus Die Malerin des Nordlichts beworben und durfte in Büsum im Watt’n Hus Teil des Kulturabends an der Westküste sein.
Eine richtig schöne Veranstaltung, generalstabmäßig geplant und technisch gut betreut. Leider mit wenig Publikum. Vielleicht hätten einige Plakate in der Stadt und vor dem Watt’n Hus geholfen. Vielleicht waren die Menschen aber auch einfach vorsichtig, weil der nächste Halb-Lockdown ja schon wieder in der Luft lag …
Man kann den bunten Abend mit Lesung und Musik aber jederzeit digital genießen. Einfach hier klicken!
Vor mir war eine Malerin an der Reihe, die leider kaum zu verstehen ist. Am besten ein bisschen spulen 😉 Nach meiner Lesung auch, denn dann ist kurz Pause,

Ein toller Saal, Moritz probt gerade auf der Bühne

aber danach tritt noch Moritz Kruit mit seiner Band auf. Mann, habe ich die Live-Musik genossen, und die Jungs sind wirklich gut!
Herzlichen Dank noch einmal an das schönste Bundesland der Welt!

Das Watt’n Hus in Büsum

Hurra, nominiert!

Wie in jedem Jahr ruft auch 2020 die Buchplattform LovelyBooks den Leserpreis aus. Es geht um die beliebteste Neuerscheinung. Was haben Sie wirklich gern gelesen, was empfehlen Sie Freunden weiter?

Ich freue mich sehr, denn in der Rubrik „Historischer Roman“ ist mein Titel Töchter der Elbchaussee nominiert!
Was bedeutet das? Erst mal noch nicht soo viel 😉 Immerhin sind sehr viele Bücher von Kolleginnen und Kollegen im Rennen. Zum Teil sehr erfolgreiche Bücher … Bange machen gilt aber nicht, und eine Chance ist eine Chance.

Wenn Sie meinen dritten Band der Elbchaussee-Saga mögen, können Sie mir hier Ihre Stimme geben. Bis zum 12. November werden die 35 Favoriten aller Kategorien gewählt. Die landen in der Endausscheidung, die am 16. November startet. Hier kann man noch mal für seinen Favoriten abstimmen, damit er am 26. November zum Sieger gekürt werden kann.

Um sich an der Wahl beteiligen zu können, muss man sich zunächst bei LovelyBooks registrieren. Einfach das blaue Feld Nominieren unter dem jeweiligen Cover anklicken. Es öffnet sich ein Fenster, in dem man entweder seine Nutzerdaten eingibt oder auf Registrieren klickt. Ganz einfach also.

Es gibt übrigens auch etwas zu gewinnen: LovelyBooks verlost 10 Buchpakete mit jeweils 25 Büchern und 25
Buchpakete mit jeweils 10 Büchern.
Die Bedingungen sind hier zusammengefasst.

Viel Spaß, viel Glück und herzlichen Dank!

Writers against Trump

Mit diesem Tagebucheintrag breche ich gleich zwei meiner eigenen Grundsätze:
1. keine englischen Überschriften,
2. Beruf und politisches Engagement trennen.

Der Grund, warum ich diese Regeln verletze, ist die so wichtige bevorstehende Wahl in den USA.
Schon vor einiger Zeit habe ich mich der Organisation Writers against Trump angeschlossen. Natürlich habe ich nicht die Illusion, als einzelne Person etwas bewegen zu können, es geht mir um Solidarität und darum, eine Bewegung groß und damit stark zu machen.
Die Autorinnen und Autoren gegen Trump kämpfen für einen Wandel in ihrem Land. Ich kann sie verstehen und wünsche mir diesen Wandel auch, denn er würde einen Wandel für die ganze Welt bedeuten. Einen Wandel zum Besseren, so hoffe ich.

Ich halte es mit der afroamerikanischen Schriftstellerin Toni Morrison: „Schreiben ist für mich gleich Denken, und es ist auch eine Möglichkeit, mich in der Welt zu positionieren, vor allem, wenn mir nicht gefällt, was passiert.“
Was der noch amtierende Präsident tut, gefällt mir absolut nicht. Und weil ich mich in meinen Büchern nicht immer ganz deutlich und schon gar nicht aktuell positionieren kann, habe ich das nun auf diesem Weg getan.

Der Herbst in praller Pracht

Ich kann den Herbst gut leiden. Vielleicht, weil ich in dieser Jahreszeit geboren bin.
Das Licht ist oft so viel schöner als im Sommer, so viel stimmungsvoller. Die Pflanzen, die ich im Frühjahr als Winzlinge gehegt, im Frühsommer rausgesetzt und monatelang gegossen habe, sind voller Früchte und brauchen nur noch abgeerntet zu werden. Da geht mir das Herz auf!

In diesen Tagen passiert es mir oft, dass ich nicht an den Schreibtisch gehe, sondern eben in den Garten. „Du hast es gut, du kannst dir deine Arbeitszeit einteilen“, höre ich dann häufig. Stimmt. Zum Teil 😉 Denn wenn mich der Herbst ins Freie lockt, bleibt drinnen alles liegen, wird keine Zeile geschrieben. Und die Zeit bis zum Abgabetermin wird kürzer und kürzer.

In diesem Jahr kommt erschwerend hinzu, dass Lesungen, die im Sommer abgesagt werden mussten, jetzt nachgeholt werden. Deshalb sitze ich jede Woche am Kalender, disponiere um, plane neu. Das ist nicht immer einfach, passt aber irgendwie gut zum prallen Herbst nach dieser mageren Phase ohne Auftritte.

Es ist und bleibt für mich eine schöne Jahreszeit – auch in diesem etwas anderen Jahr.

Sturm statt Wasserglas

Vor einigen Jahren waren sogenannte Wasserglaslesungen die Regel. Dahinter verbarg sich der Klassiker: Eine Autorin oder ein Autor, ein Buch, ein Glas Wasser – fertig war das komplette Konzept.
Nicht, dass ich falsch verstanden werde, ein reiner Vorlese-Abend kann sehr anregend und unterhaltsam sein. Trotzdem bin ich für meine Veranstaltungen immer auf der Suche nach dem I-Tüpfelchen.

Fenster zum Hof

Darum habe ich mich mal wieder in der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel zu einer Werkstatt angemeldet. Thema: Sturm statt Wasserglas!
Das konnte man durchaus wörtlich nehmen, denn zum Hygienekonzept gehörte regelmäßiges Lüften 😉

 

Zu meiner großen Überraschung waren mehr Veranstalter als Autoren da, also zum Beispiel Kolleginnen oder Kollegen

Schloss Wolfenbüttel – unser Klassenzimmer

aus Literaturhäusern oder Kulturbüros. Und so wurde weniger über die Lesung der Schriftstellerin in der kleinen Buchhandlung nachgedacht, als über das Bespielen mehrerer Räume inklusive der Nutzung sämtlicher nur vorstellbarer Technik. Ups, wie soll ich das denn allein auf die Beine stellen?

Groß denken! Das war für mich mal ein ganz neuer Ansatz. Oder besser: Parallel denken. Welche Art von Veranstaltung kann ich mir zu meinem neuen Buch vorstellen, wenn ich alles zur Verfügung habe, von Musik bis

In Wolfenbüttel ist Lesen allgegenwärtig – sehr inspirierend!

aufwändiger Licht- und Tontechnik? Und wie kann ich ein so größenwahnsinniges Konzept dann doch wieder auf die kleine Stadtbücherei herunterbrechen?
Sehr spannend! Wenn alles gut läuft, setze ich die entwickelten Ideen Anfang 2022 zum Finale meiner neuen Hamburg-Saga um. Mit Schauspielerin, Lichteffekten und allem Drum und Dran. Mehr wird noch nicht verraten 😉

 

 

Wettbewerb!

Es war einmal eine Zeit, da präsentierten Schriftstellerinnen und Schriftsteller ihre Bücher live vor Publikum …
Bitterer Scherz beiseite. Es gibt nach wie vor Lesungen. Wenn auch anders als wir sie kannten. Und das wird auch noch eine Weile so bleiben, fürchte ich. Allerdings muss das gar nicht schlecht sein. Ich habe schon immer versucht, meine Veranstaltungen ein bisschen anders zu gestalten. Nicht einfach nur vorlesen, sondern zeigen, etwas zum Anfassen mitbringen, erzählen.

So soll es auch bei meinen Lesungen aus der Saga Die Frauen vom Jungfernstieg werden. Im kommenden Winter erscheint der erste Band. Worum geht es?
Aus der Sicht dreier völlig unterschiedlicher Frauen wird die Geschichte von Oscar erzählt. Der Apotheker hat das Labor und die Produkte von Paul Beiersdorf gekauft und weiter entwickelt. Den Namen Beiersdorf kennt jeder – weit über Hamburgs und Deutschlands Grenzen hinaus. Oscar Troplowitz dagegen ist weitgehend unbekannt. Dabei hat er nicht nur das Unternehmen zu dem gemacht, was es heute ist, sondern Marken kreiert, die für sich stehen: Hansaplast, Nivea, Labello.

Keine Angst, ich wurde nicht von Beiersdorf beauftragt, einen Werbe-Roman zu schreiben 😉 Viel mehr möchte ich diesem wunderbaren Oscar ein kleines Denkmal setzen, der nämlich Sozialleistungen für seine Arbeiter geschaffen und stets verbessert hat, und der Hamburg außerdem eine Reihe von prächtigen Bauten beschert und eine beachtliche Kunstsammlung hinterlassen hat.

Zurück zum Thema Lesungen. Ich weiß durchaus, wie man Hautcreme selbst anrührt. Nur glaube ich nicht, dass Buchhändler oder andere Veranstalter sonderlich begeistert wären, wenn ich das in ihren Räumen mit meinen Zuhörern tun würde. Was dann? Alte Labor-Utensilien mitbringen? Ein Quiz über Arbeitsrecht? Was würde Sie interessieren? Woran hätten Sie im Rahmen einer Lesung zu diesem Thema Spaß?

Jeder ernst gemeinte Vorschlag wird mit einem signierten Exemplar von Band 1 (erscheint im Januar 2021) und zwei Karten für eine Lesung belohnt. Ihre Ideen bitte an info@lena-johannson.de
Ich bin gespannt!

Willkommen in Italien

Kürzlich wurde ich im Rahmen eines Interviews gefragt, ob es noch immer ein schönes Gefühl sei, wenn ein Karton mit einem neuen Buch bei mir ankommt. Ganz klar: Ja! Wenn ich diesen Moment auch schon sehr oft erlebt habe, freue ich mich doch jedes Mal wieder, einen neuen Titel zum ersten Mal gedruckt in der Hand zu halten.
Ich sagte in dem Interview, dass es aber noch schöner ist, den neuen Roman in einer Buchhandlung zu entdecken. Womöglich auffällig und gleich stapelweise präsentiert.

Nun darf ich nachtragen: Es gibt eine Steigerung.  Ich habe ja schon berichtet, dass am 16. Juli mein Roman Die Villa an der Elbchaussee auf Italienisch erschienen ist. Die Übersetzerin war so lieb, mir ein Foto zu schicken. Ein ganzer Stapel meines ersten Bestsellers im schönen Italien. Das ist wirklich ein großartiges Gefühl!

Wer ist wer?

Neulich bekam ich Post von einer Leserin. Sie las gerade Jahre an der Elbchaussee und schrieb mir, ihr würde ein Personenverzeichnis fehlen. Wer war noch mal Spreckelsen, und in welchem verwandtschaftlichen Verhältnis stehen Carl, Wilhelm und Albert Hannemann?
Eine sehr gute Anregung!

Hier die wichtigsten Personen der Elbchaussee-Saga. Um es nicht zu unübersichtlich zu machen, habe ich nur diejenigen aufgeführt, die über lange Zeit – meist alle drei Bände – eine Rolle spielen. Noch Fragen? Dann einfach eine Mail an mich schicken, ich helfe gern!

Selma Blumenstein: Jüdin aus Berlin, mit der Hans ein Verhältnis hatte
Alfred Fellner: Hamburger Maler; potentieller Heiratskandidat für Frieda
Marianne Grotjan: Ullis jüngere Schwester; taub
Ulrike Grotjan: Mitarbeiterin auf dem Kaffeeverleseboden bei Spreckelsen
Albert Hannemann: Kaufmann im Kolonialwarenhandel, später spezialisiert auf den Kakao-Import
Carl Hannemann: Alberts Vater
Frieda Hannemann: eigentlich Friederike; Tochter von Albert und Rosemarie Hannemann
Hans Hannemann: Friedas Bruder; verkraftet die Erlebnisse als Soldat im Ersten Weltkrieg nicht
Rosemarie Hannemann: Friedas Mutter
Wilhelm Hannemann: jüngster Bruder von Carl Hannemann, also Onkel von Albert; nach Amerika ausgewandert
Jonas: junger Mitarbeiter in der Schokoladenmanufaktur
Ernst Krüger: Friedas bester Freund und Vertrauter; zunächst Laufbursche bei ihrem Vater, später Lehrling
Gertrud Krüger: Ernsts Mutter; Haus- und Kindermädchen bei den Hannemanns
Clara Mendel: Tochter des Warenhausbesitzers Mendel; als Kind Friedas beste Freundin
Levi Mendel: Claras Onkel; Schwanenwärter in Hamburg
Meynecke: langjähriger Buchhalter im Kakao-Import von Hannemann
Per Møller: Sohn eines dänischen Reeders; Heiratskandidat für Frieda
Rudolf: Kriegsinvalide, der in der Schokoladenmanufaktur arbeitet
Sarah: Tochter von Selma Blumenstein
Hein Spreckelsen: Hamburger Quartiersmann
Eliza Williamson: Schwester von Jason Williamson
Jason Williamson: Nachfolger eines englischen Tee-Imperiums