Was ist schon normal?

Derzeit ist überall etwas von einer neuen Normalität zu hören.
Aber was ist schon normal? Für jede Party eine neue Hose kaufen zu können, die so billig ist, dass sie auch nicht mehr als eine einzige Feier übersteht? Ein Wochenende in Barcelona verbringen, weil Flüge gerade für 19,99€ im Angebot sind?
Einige vermeintlich normale Dinge vermisse ich nicht.

Einfach mal in einer Buchhandlung total die Zeit vergessen vor lauter Stöbern, das vermisse ich sehr wohl. Darauf werden wir leider noch etwas warten müssen. Aber immerhin haben die Läden wieder geöffnet. Ein schöner Anfang! Besonders gelungen finde ich den in der Bücherliebe in Stockelsdorf, wo Gesundheitsschutz großgeschrieben wird, auf kluge und sehr charmante Art. Wer hier stöbern möchte, hat die gesamte Buchhandlung für sich allein. Komplett die Zeit vergessen, sollte man aber nicht, denn die anderen wollen schließlich auch in den Genuss kommen 😉

In diesem Sinne: Genießen Sie das Leben! Mit Vorsicht und Rücksicht 😀

Welttag des Buches

Heute lassen wir die Korken knallen und freuen uns!
Es ist Welttag des Buches, und hierzulande dürfen Buchhandlungen die auf Papier oder elektronisch gespeicherten Geschichten, Bilder, Ratschläge, Informationen, Spinnereien, Gedanken, Gedichte, und und und wieder verkaufen.

Ich weiß natürlich, dass momentan vielen nicht danach zumute ist, Korken knallen zu lassen. Darum begnüge ich mich mit einem Kaffee 😉 Trotzdem: Der Welttag des Buches ist gerade in diesem Jahr Anlass zur Freude, finde ich. Denn Bücher entführen uns aus der Realität, eröffnen neue Horizonte, können auch trösten. Wie sage ich immer? Schreiben heißt neue Welten betreten. Und: Lesen macht die Welt bunt. Die Welt da draußen ist für uns plötzlich wieder ungewohnt klein geworden. Umso wichtiger, sie wenigstens im Geist zu bereisen und neu zu entdecken.

Was hat es mit dem 23. April auf sich? Das Datum gilt als Todestag des Spaniers Miguel de Cervantes. Wahrscheinlich starb er in der Nacht, genauer gesagt, noch am 22.04.1616, doch am 23.04. wurde er bestattet, weshalb das Datum aktenkundig wurde. Übrigens landeten die Gebeine des Schriftstellers, dem mit Don Quijote ein Meisterwerk gelang, in einem Massengrab. Obwohl sein Roman um den Ritter von der traurigen Gestalt sofort ein Erfolg war, hatte Cervantes wirtschaftlich nichts davon.
Immerhin wird er nun jedes Jahr mit dem von der UNESCO ausgerufenen Welttag des Buches geehrt.

In diesem mehr als ungewöhnlichen Jahr nimmt der European Writers‘ Council den Tag zum Anlass für eine Kampagne. Grund: In den politischen Debatten ist derzeit viel von der Kulturindustrie und der Buchbranche zu hören. Ziemlich abstrakt. Schließlich geht es doch um Menschen, die Urheber und Auslöser jedes kreativen Prozesses und Produkts sind. Die Autorin, den Autor hinter dem Buch sichtbar zu machen, das ist die Idee der Kampagne.

Daran nehme ich natürlich gerne teil. Hier ist mein kleiner Beitrag:

Ein dickes Dankeschön an dieser Stelle übrigens an meine sehr geschätzte Kollegin Sandra Lüpkes.

#behindeverybook …

is a creative mind

Sie hat es mir mit ihrer Facebookseite ermöglicht, mich zu beteiligen, obwohl ich selbst ja nicht in den sozialen Medien unterwegs bin. Sandra ist nicht nur eine sehr sympathische Frau, sondern auch noch ein Multitalent. Sie schreibt, singt, moderiert und spielt diverse Instrumente. Respekt! Ein Blick auf ihre Seite lohnt sich unbedingt 😛

 

Die CRIMINALE im Netz

Professionell und einfach gut: Sandra Lüpkes und Ralf Kramp

Morgen würde ich eigentlich zur CRIMINALE starten. Normalerweise. Aber was ist schon normal?
Das diesjährige Krimi-Festival hätte in Hannover stattgefunden. Interessante Workshops, packende Vorträge, mitreißende Lesungen, furiose Wiedersehen – alles fällt aus. Alles? Nicht ganz …

Höhepunkt einer jeden CRIMINALE ist die Preisverleihungsgala. Sie wird auch in diesem Jahr mit Sicherheit charmant und unterhaltsam präsentiert von den beiden Moderatoren Sandra Lüpkes aus dem Home-Office in Berlin und Ralf Kramp aus dem Kriminalhaus in Hillesheim. Die zwei stellen die Nominierten und Sieger in den Kategorien Roman, Debüt, Kurz-, Jugend- und Kinderkrimi vor und verleihen den Ehren-GLAUSER. Während die Gewinnerinnen und Gewinner der fünf Hauptkategorien erst an dem Abend bekannt gegeben werden, ist schon jetzt klar, dass Bestsellerautorin Nina George den Ehrenpreis erhält und ebenfalls als Teil der Produktion eine Dankesrede aus ihrem Zuhause halten wird.

„Einschalten“ lohnt sich ganz bestimmt! Ich werde es mir jedenfalls mit Popcorn und Getränk vor dem Bildschirm gemütlich machen.

Los geht’s am 18. April 2020 um 19:30 Uhr
Einfach auf www.das-syndikat.com oder www.die-criminale.de gehen. Dort wird man über einen eingebetteten YouTube-Kanal direkt ins Geschehen geleitet. www.facebook.com/SYNDIKAT.Kriminalliteratur geht auch. 

Übrigens: Schon ab heute läuft das Vorprogramm 😉 Immer um 19 Uhr (bis einschließlich Freitag, 17.04.20) präsentieren vier AutorInnen Ausschnitte aus der extra geschriebenen Hannover-Krimi-Anthologie.

Viel Spaß und bleiben Sie alle unverzagt!

Die Liebe in Zeiten von Corona

Mein letzter Tagebucheintrag erzählte von einem Seminar in Wolfenbüttel, bei dem es darum ging, über große Gefühle zu schreiben. Wie sehr hat sich seitdem alles verändert! Eine Lektion hieß: Weniger ist mehr. Das gilt jetzt überall. Je größer der körperliche Abstand, je konsequenter der Verzicht auf Umarmung und Küsse desto größer ist die Liebe 😛 

Es fällt mir nicht leicht, meine Gedanken zu sortieren. So vieles bricht über jeden von uns herein. Mein Augenmerk liegt naturgemäß auf den Buchhandlungen, Verlagen und der Kreativbranche.
Viele kleine Buchläden, die schließen mussten, sind in ihrer Existenz bedroht. Wie groß ist das finanzielle Polster der Verlage, werden sie die Krise überstehen und sogar alle geplanten Projekte umsetzen können? Lesungen brechen weg. Sie machen aber einen wichtigen Anteil der Gesamteinnahmen eines Autors aus.

Spätestens bei diesem Anblick wird jedem klar, dass Hamsterkäufer gar keine Hamster kaufen!

Viele Kolleginnen und Kollegen, die ohnehin von der berühmten Hand in den Mund gelebt haben, wissen jetzt gar nicht mehr, wie es weitergeht.

Täglich flattern Informationen von Berufsverbänden und Fachmagazinen herein. Darunter diese: Amazon stoppt seine Buchbestellungen, um Lagerplatz für Produkte zu schaffen, die jetzt gebraucht werden. Gemeint sind Waren für den täglichen Bedarf, medizinische Verbrauchsgüter und andere Produkte mit hoher Nachfrage.
Ein Schelm, wer an Böses wie Umsatzmaximierung denkt. Unterstellen wir mal, dass es um eine gute Versorgung der Menschen geht. Aber werden Bücher nicht auch gebraucht, um die Menschen aus der kleinen Wohnung heraus abzulenken und mit positiven Geschichten zu versorgen? Sollten nicht auch Ratgeber zur Verfügung stehen, die praktische Beschäftigungstipps oder psychologischen Beistand liefern können?
Ich habe mich schon immer dafür eingesetzt, den lokalen Buchhandel zu nutzen und zu unterstützen, um bunte Ortskerne und Innenstädte zu erhalten. Jetzt erst recht! Mein Appell: Setzen Sie sich telefonisch oder per Mail mit der Buchhandlung Ihres Vertrauens in Verbindung oder sehen Sie im Internet nach. Dass ein Laden geschlossen ist, bedeutet nicht, dass nichts läuft. Ich weiß, dass einige eifrige Buchhändler an Konzepten arbeiten, von der Online-Bestellung mit Belieferung bis zu Abholmöglichkeiten in Apotheken. Wenn Sie Bücher auch in Zeiten von Corona lieben, nutzen Sie bitte solche Wege, um sich mit Lesestoff oder Oster-Geschenken zu versorgen. Die Gefahr ist real, dass es sonst nach der Krise viele schöne Stöber-Läden nicht mehr gibt.
Wenn Sie darauf angewiesen sind, online zu bestellen und per Post beliefert zu werden, dann bitte im Autorenwelt-Shop. Autoren verdienen an jedem verkauften Buch durchschnittlich zwischen 5 und 9%. Beim Autorenwelt-Shop gibt es noch mal 7% extra. Eine wichtige Hilfe in dieser Zeit.

Was mich in diesen Tagen ärgert:
Einige glauben, die Lage besser einschätzen zu können als eine große Gemeinschaft renommierter Fachleute und setzen sich einfach über Regeln hinweg, obwohl sie damit das Leben anderer gefährden.
Leider wird hier und da auf eher hohem Niveau geklagt und nur gefordert, statt zu fragen: Wie

Das örtliche Café bietet für Menschen mit erhöhtem Risiko Einkaufsmöglichkeiten durchs Fenster an.

kann ich meinen Beitrag leisten?

Was mich aber sehr freut:
Ganz viele Menschen nutzen gewonnene Zeit und bieten anderen ihre Hilfe an.
Ungeheuer viele kreative Ideen werden entwickelt und können dank der Vernetzung umgesetzt werden – ganz ohne körperliche Anwesenheit.

Was ich mir wünsche:
Dass sich ein Umdenken breit macht, das weg führt von maximalem Profit, maximalem Spaß und maximal durchgetakteten Kalendern.
Dass nicht jeder, der Anspruch darauf hat, Geld vom Staat nimmt. Wer es sich leisten kann, aus eigenen Mitteln eine Zeit zu überbrücken, täte der Allgemeinheit einen großen Gefallen, denn die Kosten, die wir alle gemeinschaftlich aufbringen müssen, werden immens sein.
Dass die Volksparteien und die Politiker, die in letzter Zeit auf allen Ebenen – vom Bürgermeister der kleinen Gemeinde bis zum Bundesminister – angefeindet und wenig ernst genommen worden sind, jetzt wieder Ansehen und Respekt bekommen, die sie verdienen. Sie machen eine wichtige Arbeit. Ich finde, sie machen sie gerade jetzt richtig gut!

Ich bin zuversichtlich, dass meine Wünsche in Erfüllung gehen, denn ich bin Schriftstellerin, und Romane gehen oft gut aus 😉

Was ich mir überlegt habe, um mich bei Buchhändlern, Supermarktmitarbeitern, Pflegepersonal, Ärzten, Apothekern und unzähligen anderen zu bedanken, die gerade den Laden am Laufen halten, verrate ich demnächst an dieser Stelle.

Übrigens: Jetzt noch schnell in meinen Newsletter eintragen, lohnt sich. Ich spendiere meinen Abonnenten dieses Mal eine extra lange Leseprobe meines demnächst erscheinenden Romans Sommerglück auf der Hallig.

Bleiben Sie gesund und passen Sie bitte gut auf sich und alle anderen auf!

 

 

Nur die Liebe zählt

Marktplatz

©H.-J. Ottinger

Endlich mal wieder Wolfenbüttel!

Auch wenn man schon Tausende Bücher verkauft hat, sollte man sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen 😉 Wie heißt es doch gleich? Das Lernen hört nie auf! Stimmt. Und wo könnte man das besser als in der Bundesakademie für Kulturelle Bildung im schönen Wolfenbüttel?
Eine wirklich hübsche Stadt, ein fachlich unschlagbares Institut mit erstklassigen Mitarbeitern auf allen Ebenen, die Unterbringung in einer alten Mühle

Haus mit Herz

©H.-J. Ottinger

mit ganz viel Atmosphäre – für mich die perfekte Kombination!

Ich habe mich hier schon an Kurzgeschichten versucht, mit Spannung beschäftigt und mit eher nüchternen Vertragsfragen. Nun geht es also um die ganz großen Gefühle. Wie erzähle ich meinen Lesern davon, ohne dass es allzu kitschig oder abgedroschen klingt? Interessantes Thema, oder?
An dem Haus rechts gut zu sehen: Die Liebe ist in Wolfenbüttel allgegenwärtig 😉 Mal sehen, ob ich sie nach dem Seminar in ganz neue Worte kleiden kann …

Besondere Orte

Gasometer StadeLesungen sind ein besonders schöner Teil meiner Arbeit. Auch wenn ich jedes Mal unter Lampenfieber leide, genieße ich es doch sehr, vor interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern aufzutreten.

Ende Januar hat mich eine Einladung ins Gasometer nach Stade geführt. Ich mag die Hansestadt sowieso sehr gern und habe dort schon einige unvergessliche Abende erlebt. Aber in diesem Gebäude war ich vorher noch nie.
In dem Industriedenkmal sind Wohnungen entstanden, spannend geschnitten, mit viel Glas. Von meinem Thron hatte ich einen traumhaften Blick auf die Schwinge, die direkt unterhalb des Turms fließt.

Natürlich freue ich mich, wenn eine Veranstaltung an einem so besonderen Ort stattfindet. Das ist allerdings keine Voraussetzung 😉 Ich komme ebenso gern in eine ganz normale Wohnung, um Ihnen Ihre ganz private Wohnzimmerlesung zu ermöglichen. Lust gekriegt? Dann schauen Sie doch mal hier: Wohnzimmerlesung

Das fängt ja gut an …

Schon Februar, und ich habe noch keine Zeile für mein Tagebuch geschrieben. Höchste Zeit, das zu ändern 😉

Der dritte und damit letzte Band meiner Elbchaussee-Saga hat mich ganz schön in Atem gehalten. Es gab noch so viel zu erzählen. Und dann musste ich mich von den Figuren verabschieden, die mich dreimal jeweils über 400 Seiten begleitet haben – gar nicht einfach!
Das nächste Manuskript war schon in den Startlöchern, und so ganz nebenbei muss ich auch mal aufräumen, putzen, einkaufen. Nicht gerade glamourös, sondern das ganz normale Leben eben.

Beim Einkaufen passierte es: In einem großen Lebensmittelgeschäft habe ich mehr nebenbei und von weitem einen Blick auf die wenigen Bücher geworfen, die dort angeboten wurden. Ich war schon im Gang zwischen Oliven und Nudeln verschwunden, als in mein Hirn sickerte, was ich da gesehen habe.

Na, haben Sie’s entdeckt? Jahre an der Elbchaussee stand doch glatt auf der Bestsellerliste. Es ist zwar nicht die offizielle Spiegel-Liste, gefreut habe ich mich trotzdem. So darf das Jahr von mir aus weitergehen!

 

Perfekter Abschluss

Nun habe ich einen richtig schönen Anlass, um meine Tagebucheinträge des Jahres 2019 versöhnlicher abzuschließen, als mit dem vorigen Beitrag 😉

Am 14. Dezember fand die letzte Lesung dieses Jahres im weihnachtlichen Husum statt. Auf dem Büchertisch lag druckfrisch der zweite Band meiner Elbchaussee-Saga, und ich wusste schon, dass er gute Aussichten hatte, es auf die Spiegel-Bestsellerliste zu schaffen.
In der Woche drauf war es dann soweit: Platz 17 für Jahre an der Elbchaussee – und das im hart umkämpften Weihnachtsgeschäft!

Ich freue mich wahnsinnig.
Und ich bedanke mich bei all meinen Leserinnen und Lesern, die dafür gesorgt haben, dass es dieses Jahr drei meiner Titel auf die Bestsellerliste geschafft haben. Mehr geht nicht, ich bin so glücklich!

Ich wünsche Ihnen von Herzen fröhliche Feiertage, einen richtig schönen Jahreswechsel und ein gesundes und friedliches 2020!

Ihre Lena Johannson

Beklemmende Parallelen

Heute ist der offizielle Erscheinungstag für Jahre an der Elbchaussee, die Fortsetzung meiner Hamburger Familien-Saga. Die Geschichte von Frieda Hannemann, die erfreulich viele Leserinnen und Leser in ihren Bann gezogen hat, geht weiter.

Frieda findet nicht nur ihren Platz im Familienunternehmen, sondern – so scheint es – sie findet auch ihr ganz privates Glück. Und doch ziehen dunkle Wolken auf, denn die Nazis verbreiten immer mehr Angst und Schrecken. Vor allem Juden sind in Gefahr und müssen um ihr Leben fürchten. So auch Friedas Freundin Clara …

Die Entwicklung in Deutschland und Europa in den 1930er Jahren ist bekannt. Trotzdem war ich wieder mal entsetzt, als ich für den zweiten Band recherchiert habe, welche politischen Schritte nötig und möglich waren, um den Nationalsozialisten das Ruder in die Hand zu geben. Offenen Auges haben die Menschen eine Regierung gewählt oder mindestens angenommen, deren grausige Gesinnung doch so klar war.
Wenn ich heute die Nachrichten höre, bin ich noch entsetzter, denn ich habe das Gefühl und die Angst, das alles könnte sich wiederholen. Judenwitze sind wieder gesellschaftsfähig, der Antisemitismus breitet sich aus, es kommt wieder zu Angriffen und Anschlägen. Und wir können nichts tun?
Doch!
Wir können wählen gehen und auf gefährliches Protestwählen verzichten. Wir können da, wo Sätze mit „Ich habe nichts gegen Ausländer, aber …“ oder mit „Naja, man weiß ja, dass die Juden …“ beginnen, den Mund aufmachen und ruhig argumentieren, statt stillschweigend das Gefühl von Zustimmung zu vermitteln.

Ich hätte weder in Claras noch in Friedas Haut stecken wollen. Tun wir alles, damit niemand mehr in derartige Situationen kommt!

Schöne Weihnachtszeit!

Welch ein Jahr!
Gut, noch ist ein Monat übrig. Trotzdem. Die Tage sind kurz, drinnen ist es kuschelig und gemütlich, während draußen der Garten bereits im Winterschlaf liegt.
Ich werde in dieser Jahreszeit immer ein bisschen ruhiger, lasse die vergangenen Monate Revue passieren und freue mich auf den Advent.

Deshalb noch mal: welch ein Jahr, das da gerade zu Ende geht!
Zwei meiner neuen Titel haben auf der Bestsellerliste gestanden, ein dritter hat immerhin angeklopft, ist also nur knapp vorbei geschlittert. Die Villa an der Elbchaussee war nicht nur mein erster Roman, der einen Listenplatz erreicht hat, er hat es auch noch zweimal unter die Verkaufs-Hits der ebooks geschafft.

Besonders schön: Trotz unzähliger Sieben-Tage-Wochen und Zwölf-Stunden-Tage hat mir die Arbeit viel Spaß gemacht. Und es hat sich gezeigt, dass genau die Projekte, die mir am meisten am Herzen lagen, den größten Erfolg hatten. Das ist toll, heißt es doch, dass meine Verlage mir gern die Chance geben, auch in Zukunft solche Herzensprojekte anzupacken.

In diesem Sinne starte ich vergnügt in den Endspurt 2019, freue mich auf 2020 und wünsche Ihnen und mir schon mal eine friedliche und geruhsame Weihnachtszeit!