Krüger liegt als nächstes auf dem Weg.
Die waren letztes Mal nicht da.
Krankheitsbedingt, wie Herr Krüger erklärt. Total fasziniert hat mich die
Ausstellung von Originalfotos mit dem jeweils passenden Modellnachbau.
Gleich zu Anfang sind mir die Säuretopfwagen aufgefallen. Fünf Typen gab es
davon, die sich durch eine völlig unterschiedliche Beschilderung (z.B.: DB
und Deutsche Reichsbahn) voneinander abhoben. Herr Krüger hat sich lange
mit einem anderen Kunden beschäftigt, so dass ich Zeit hatte, mir die V36
anzusehen, die in einer Vitrine schon in verschiedenen Bauphasen zu
bewundern war. Sie war bedauerlicherweise nur als Prototyp zu verstehen,
denn sie ist noch nicht im Verkauf. Sie wird fahrfähig sein und mit einem
Fauli laufen. Das Fahrgestell befindet sich momentan noch in der
Entwicklung. Schade, das was zu sehen war, machte schon Lust auf das
fertige Produkt. Davon hätte ich gerne eins mitgenommen. Auch, wenn ich im
Grunde gar nichts kaufen wollte.
Ein richtiges Highlight war der Wasserturm
nach Duisburger Vorbild. Den gibt es bald nicht mehr. Leider will die Firma
sich nämlich aus dem Z-Geschäft mehr und mehr zurückziehen. Es ist halt ein
Fummelkram, und die Zielgruppe ist auch beschränkt (zahlenmäßig ;-)
Jedenfalls war der Bausatz für den Wasserturm einer der letzten, den es
überhaupt gibt. Auch, wenn ich ja eigentlich nichts kaufen wollte, musste
ich in diesem Fall eine Ausnahme machen. Der Turm ist einfach super
filigran. Der Aufbau wird eine echte Herausforderung. Wo ich schon mal beim
Shoppen war, sind dann auch gleich noch drei von den Säuretopfwagen in
meiner bereits vollen Tüte gelandet. Zu einem Sonderpreis! Übrigens, wer
einen Krüger-Bausatz zusammenbastelt, wird vom Chef persönlich per Hotline
betreut. Wer ein Problem hat, ruft einfach an.
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