Supern


Die Kibri LKW sind preiswert und detailliert.
Um nicht den Rahmen der Ladezeiten zu sprengen, habe ich habe ich die LKWs ausgelagert.
Mit der Bilderserie auf den Folgeseiten möchte ich zeigen, was ein wenig Farbe und vielleicht ein Stückchen Draht aus ihnen machen kann.



Häuserveredelung


Die Häuser von Kibri und Konsorten stehen meistens auf einem
angedeuteten Erdwall. Warum ist mir schleierhaft. Die wenigsten
von uns bauen eine Warft nach (Erdhügel auf denen die Häuser
kleiner Inseln stehen, damit sie bei Hochwasser nicht geflutet
werden).
Hier auf den Bildern zeige ich, wie es aussehen kann, wenn man die
Bausätze nicht nur klebt, sondern auch farblich was tut. Wichtig ist
natürlich, dass ich die Warft entfernt habe.
Die neue Farbgebung war notwendig, weil bei meinem Hafenmodul das
Bürogebäude auch einen roten Farbton hatte.
Hatte, weil das Gebäude inzwischen mit Aluminiumplatten verkleidet
wurde.
Mein Häuschen steht inzwischen fest und kann nicht mehrt entfernt
werden. Es bleibt also rot.

HAUS 1    Serie

HAUS 2   ohne "Warft"

HAUS 3   neue Farbe



Kurzkuppeln von Anhängern

Drehgestelle, Kupplung gekürzt (4176 bytes)
Großes Bild beim
Anklicken der Vorschau
Bei der Modelbahnausstellung in Wentorf bekam ich diese guten Tipps.
Damit Personenzüge realistisch kurzgekuppelt sind, gibt es 2 Möglichkeiten:
  • 1. Wie auf dem Bild gut zu erkennen ist, sind die Drehgestelle nicht alle gleich lang. Es besteht die Möglichkeit, kurze und lange Drehgestelle auszutauschen. Bei Personenwagen reicht es aber ein Drehgestell zu wechseln, sonst wird es zu eng. Die Trittbretter müssen evtl. noch umgebaut werden.
  • 2. Aufwändiger ist die Methode die Kuppelhaken zu kürzen.
    Hierzu wird mit einem Styroporschneider (so ein Ding mit einem heißem Draht) der Haken abgetrennt und gleichzeitig wieder verklebt. Dazu müssen beide Seiten gut fixiert werden. Durch den heißen Draht wird ein Teil des Kunststoffes weggeschmolzen, gleichzeitig lässt sich das abgetrennte Häkchen wieder an den noch heißen Ansatz andrücken. Der Vorgang ist fliessend und geht sehr schnell, es erfordert einiges an Feingefühl.
    Beim Klick auf die Vorschau öffnet sich ein grosses Bild, auf dem man in den roten Markierungen gut erkennen kann, wie sich diese Operation auswirkt. Der Nachteil ist natürlich, dass sich enge Radien nicht befahren lassen wenn man kurz kuppelt.



Prellböcke

Die Märklin-Prellböcke sind nicht so der Hit. Der einfachste/schnellste Weg für einen realistischen Prellbock ist die Demontage des Märklin Teils. Das ist ganz einfach. Den weiß roten Balken nach vorne abziehen , dann kann man die Seitenteile von dem Mittelteil ( das Ding mit dem Mörder Schraubloch :) lösen. Nun nur noch mit kleinen Holzstückchen den Mittelteil neu kleben und den Prallbalken vorne aufbringen. Dafür nimmt man natürlich ein Minibalken aus echten Holz.
Siehe auch Doppelbock +1
Zum krönenden Abschluß noch eine Gleissperrtafel aus dem Computer, --perfekt...



Unterflurantrieb für Weichen

Bei Modellbahnern größerer Spurweiten ist es Alltag:    der Unterflurantrieb für Weichen.
In der Spur Z ist es schwierig für den Modellbahner so etwas mit Artikeln des Händlers um die Ecke zu realisieren.
Es gibt einige kommerzielle Anbieter, die fertige Lösungen in der Überraschungskiste haben, aber die sind meist sehr teuer.
Getestet habe ich keinen (Jörger oder Ideenmagazin 2000), aber meine Selbstversuche waren erfolgreich, daher will ich sie hier vorstellen.

Bei mir mussten 2 Handweichen dran glauben, denn die sind nicht so teuer.

Zuerst werden mit dem Messer vorsichtig die Kunststoffträger des Magnetantriebes abgetrennt.
Wichtig: Nicht den seitlichen Schieber der Weichenzunge mit abtrennen!!



Achtung, bei Klick auf das Bild wird ein größeres geladen!


So sieht das Ergebnis aus. Die Optik profitiert total von dem Umbau.
Beim Einbau ist es wiederum wichtig, auf die Stellschieber zu achten. Die dürfen natürlich nicht eingeschottert werden und benötigen zur Seite hin genügend Platz.
Nach unten durch die Trägerplatte habe ich ein 8mm Loch gebohrt. Hierdurch kommt nachher der Stelldraht.


Unterflurversuch 1:    Der Antrieb ist von Conrad und kostet 5.95 Euro.
Der Antrieb schaltet schnell und relativ laut. In seinem Inneren arbeitet ein Elektromotor mit Endabschaltung. Für die anderen Spurweiten besteht die Möglichkeit polarisierte Herzstücke mitzuschalten. Bei uns bieten sich die Kontakte für die Abbildung des Istzustandes auf dem Gleisbildstellwerk an.
Montagedauer: <5min. Aufwand: sehr gering


Unterflurversuch 2:    Der Antrieb ist von Märklin und kostet 0 Euro extra, wenn man ihn von einer elektrischen Weiche abgetrennt hat.
Über den Magnetantrieb brauch ich wohl keine Worte zu verlieren, er ist bekannt. Mühsam ist hierbei die Ermittlung der besten Position für den Stellantrieb. Nach langer Fummelei habe ich es hinbekommen betriebssicher zu schalten. Aber ich denke nach einiger Übung bekommt man es bestimmt schneller hin.
Montagedauer 15min. Aufwand hoch

Mein Favorit ist klar der Antrieb von Conrad, auch wegen der Rückmeldung. Ich werde nur noch Handweichen kaufen. Die elektrischen Originale kommen in den Schattenbahnhof.
Weiche-Unterflur-Mechanik (8034 bytes) Um zu verdeutlichen, wie die Verbindung des Antriebes mit der Weiche hergestellt werden kann, habe ich das ganze graphisch dargestellt. Von dem Magneten oder Motor wird ein Arm (rot) waagerecht bewegt. Dieser waagerechte Arm schaltet über den Stelldraht die Weiche um. Der Stelldraht (grün) wird durch den Arm hin und her gekippt. Der Drehpunkt des Stelldrahtes befindet sich innerhalb der Bohrung. Dadurch wird er zu der notwendigen Kippbewegung gezwungen.




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