Die Begrünung wurde "Woodland Scenics"® Streu von Noch erstellt.
Die Bäume waren vorher Unkraut in meinem Garten, allerdings habe ich dem eigenen Grün aus dem Garten zur Ergänzung noch Seeschaumgras hinzugefügt. Diese Rohlinge wurden mit
mit dem gleichen Material wie die Wiesen bestreut.

Die großen Straßen und Verladeflächen sind aus Kork, die ich mit
einer dünnen Schicht Moltofill überstrichen habe. Diese Schicht
habe ich mit dem Schmirgel geglättet, und den Vorgang zwei bis
dreimal wiederholt. Gestrichen habe ich alles mit Abtönfarben.

 

Nun das eigentlich wesentliche :-) die Gleisführung. Sie ist
insgesamt dicht an das Original angelehnt. Dicht heißt hierbei,
dass ich auf zwei Drittel der Gleise verzichtet habe. Die Gründe
wie immer: Kosten, Aufwand und natürlich der Platz, sogar in Z.

Erstmals habe ich Weichen im Unterlurbetrieb vorgesehen. Um den
Schaden für den Fall eines Mißerfolges so gering wie möglich zu
halten, kastrierte ich vorsichtshalber erstmal nur Handweichen.
Den ganzen Bereich neben dem Gleis trennt man hierfür vorsichtig
mit einem Messer ab. Vorsicht ist bei dem Verstellhebel geboten,
er muß noch bedienbar sein. Wird er mit durch getrennt, wird es
wohl problematisch, die Weiche zu retten. Das Ergebnis der
schlanken Weiche ohne den Antriebskasten spricht für sich. Dort
wo der Verstellhebel sitzt muß ein Loch von ca 8mm gebohrt
werden. Durch dieses wird der Verstellhebel mit dem
Unterflurantrieb verbunden. Der Motor von Conrad funktioniert
klasse, mit dem Originalmotor ist es sehr aufwändig, die Position
zu ermitteln bis der Stellvorgang zuverlässig funktioniert. Es
gibt natürlich noch andere Möglichkeiten das Problem zu lösen.
Jörger und das Ideen Magazin 2000 bieten konfektionierte Lösungen
an. Bei den Bogenweichen habe ich den Originalantrieb dran
gelassen, da er hier in meinen Augen sowieso nicht so stark
auffällt.

       

Manchmal kommt es anders als man 2tens denkt....

Ich wünschte fast es, wäre nicht so. Beim Durchtesten der Weiche
fiel mir auf, dass die Bogenweiche zum Schrottplatz es nur noch
in eine Richtung tat :-( Also mußte ich ergründen, warum das so
ist. Fazit: Der Eisenkern, den die Spule zum Schalten hin- und her
bewegt, war ganz leicht korrodiert.
Das kommt mit ziemlicher Sicherheit vom Einschottern.....
Da die Antriebe ohnehin sehr wenig Kraft entwickeln, reichte es
nicht mehr, um die Weiche zu schalten.

Frust.

Alles ist eingeschottert, und diese Bogenweiche geht weit in den
Asphaltbelag meiner Straße rein. Ein Ausbau kam also nicht in
Frage.

Also den Antriebskasten öffnen. Toll, geht nicht, ist halb mit
eingeschottert. Leichte Gewalt half.... Den Metallkern mit dem
Stelldraht ausbauen, argrh Mist, ist das alles feiner Kram, und
den Kern mit 1000er Schleifpapier entrostet. Wieder rein in die< BR>Spule.. Dabei ist mir dann wohl noch die Wicklung für das
Schalten in Geradeausstellung kaputt gegangen :-(

Wat nu? Eine eingeschotterte Weiche auf Unterflurantrieb
umzubauen, ist fast nicht möglich. Aber welche Möglichkeit hatte
ich ?

Ok denn mal los.... Die Spule aus dem Antrieb gerissen.... aus
Ermangelung eines Conrad Weichenantriebs einen Antrieb von einer
normalen Z Märklin Weiche abgetrennt ..... neben dem Stellnippel
der Bogenweiche von oben ein klitzekleines Loch gebohrt..... von
unten nach oben mit einem größeren Bohrer hochgebohrt, bloß nicht
den kleinen Stellhebel treffen - die sind so empfindlich... Oh
leicht touschiert, Mist, reicht, angeknickt. Mit diesem Knickei
ließ sie sich erneut nicht schalten. So weit war ich schon mal
......... :-( Und nun? Klar, ich verschrotte das Segment, ich bin
zu blöd, ich fang' mit Klöppeln an........ oder? Warte,
vielleicht.... also "schnell" die Weichenzunge ausgebaut und
gleich das Loch von oben nach unten durch die Weiche gebohrt. Ein
Millimeterloch in den Steg gebohrt, wo normalerweise der
Stellnippel dran ist, Stelldraht angefertigt und eingeführt. Von
hier an trat wieder Optimismus ein .... Es dauerte auch nur noch
3 (drei) Tage, bis ich das Justieren hinbekommen hatte. Nun lässt
sie sich Unterflur sicher schalten. Mann, war das ein Schei**.
Vorher, Bogenweiche mit Antrieb
Vorher, Bogenweiche mit Antrieb
Nachher, Bogenweiche ohne Antrieb
Nachher, Bogenweiche ohne Antrieb

Fazit, ich hoffe so etwas passiert mir nie wieder, aber aussehen
tut es nun besser :-)








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