Bad Ottingen, an der Strecke

Auf meinem Modul gab es wieder kleine Fortschritte.
Ich verstehe einfach nicht warum es bei mir so langsam voran geht. Dabei bin ich andauernd am Basteln :)

Vollanzeige aller Bilder durch Anklicken!

Streckentelefon An den Signalen gibt es nun Streckenfernsprecher.

Die Fernsprecher kann man fast als Eigenbau bezeichnen. Ich habe einen Messingbausatz abgegossen.
Mit Prothesenkunststoff habe ich dann die Abgüsse erstellt. Die Fernsprecher sind teilweise an normalen Masten oder auch an Gleisprofilen befestigt. Das F habe ich dann mit dem Computer erstellt und gedruckt. Dem Laser sei Dank, es sieht gut aus.




Radspanner Die Oberleitung hat Radspanner bekommen.


Dies ist ein geätzter Bausatz von Detlef Stahl.
Ich erzähle jetzt nicht, wie oft ich nach weggeflogenen Teilen gesucht habe.
Klein ist untertrieben. Der Radspanner oben selber, besteht aus sechs Teilen, vier davon so klein, dass die bei einem Abflug jede Suche überflüssig machen. Bis auf die Gewichte finde ich ihn sehr gelungen. Die Gewichte bestehen aus geätzten Schreiben. Das ist zu dünn. Ein sehr dünner Plastikstab wäre besser gewesen. Ich hatte leider keinen. Ein Versuch kleine Runde Plastikkörper mittig zu bohren und als Ersatz für die Scheiben zu verwenden, hat mich auch nicht so überzeugt.




Jaegerstand Der Förster hat einen Hochsitz im Wald gebaut.

Ok, der Baum muss noch eine neue Rinde bekommen.
Aber das ist mein Testwald.
Und der Jägerstand von Lütke Modellbau darf hier beweisen, dass er klasse aussieht.







07.05.10




Blumig

In Bad Ottingen ist wieder viel passiert. Ich kämpfe mich langsam voran. Die drei Segmente sind zusammen auch immerhin 2,70m lang.
Von der Gesamtfläche sind noch ca 10% ohne jegliche Gestaltung, und warten darauf von mir behandelt zu werden. Im Kopf ist die Planung für diese Fläche fast fertig. Aber die Umsetzung wird auch für diesen kleinen Bereich eine Weile in Anspruch nehmen.


Am Rande von Bad Ottingen liegt dieses Rapsfeld.




28.09.10



Verspielt

Im Nordwesten der Stadt stehen große Miethäuser mit Ladenzeile. Um den Kindern aus diesem Stadteil, an der Ost-West-Straße, gerecht zu werden, wurde dort ein Spielplatz gebaut.

     
Vorbereitungen für den Spielplatz.             Hier ist er schon spielbereit.

Spielplatz


Noch sind die Kleinen im Kindergarten oder in der Schule, aber danach ist hier die Rasselbande am Toben.
Im Bahnhof selber ist reger Betrieb. Der ICE "Travemünde" aus Hamburg fährt gerade ein. Auf Gleis 4 wird ein Museumszug bestaunt und eine amerikanische Testlok zieht einen Schwerlastzug Richtung Puttgarden durch den Bahnhof. Die Kurverwaltung kämpft noch immer dafür, dass Bad Ottingen nicht von solchen lauten Ungeheuern durchquert wird.


28.09.10




Schweißtreibend

Im alten Güterschuppen von Metallbau Stahl in Bad Ottingen wird schwer gearbeitet.
Das neue Stahlgitter soll noch diesen Tag am Laden von Trödel Horsti montiert werden. Die Arbeiter sind im Verzug.

Schweisser bei der Arbeit Eigentlich bin ich ja noch in der Rohbau bzw. Aufbauphase und sollte keine Details schaffen. Da ich aber gerade materialbedingt Bastelpause habe, und die Beleuchtung für den Schuppen vorbereitet werden musste, habe ich da gleich weiter gemacht.
Es ist auf dem Foto im Hintergrund auch etwas von der Werkstatteinrichtung zu sehen, wie z.B. eine Standbohrmaschine, Werkbank und Schrank.

Diese Szene hat mich mehr Zeit gekostet als erwartet. Zuerst habe ich den Schweißcomputer-Baustein gelötet. Um zu sehen ob alle fünf Ausgänge funktionieren, habe ich sie alle mit einer Lampe verbunden. Damit es nicht zu viel flackert zählte ich dann aus, wie oft welcher Ausgang angesteuert wird. Zwei Schweißer sollen in meinem Schuppen aktiv sein. Einer sichtbar der andere nicht. Das Gebäude muss selber natürlich auch beleuchtet werden. Dafür kamen drei LEDs an die Decke, das Schweißlicht sollten zwei blaue Lämpchen übernehmen, die ich extra für diesen Zweck gekauft hatte.
Als ich alles fertig hatte war ich recht enttäuscht. Meine Mini LEDs haben einen starken Blaustich und die Schweißlichtlämpchen sind zu funzelig.
Der Gesamteindruck haute nicht hin. Ich habe also alles wieder demontiert und die Beleuchtung entfernt. Bei den blauen Lämpchen kratzte ich die Farbbeschichtung ab und klebte sie unter die Decke als Raumbeleuchtung. Die Schweißer erhielten ihr Flackerlicht durch die Mini-LEDs. Jetzt ist das Schweißlicht so stark, dass es gut zu sehen ist.


19.10.10




Prügelknabe sucht Unterkunft

Von MO-Miniatur gibt es ein echtes Kleinod in der Spur Z, den Mähdrescher!
Für faires Geld wird ein gnadenlos toll detailliertes Arbeitsgerät der Landwirte auch für unsere Spurweite angeboten.
Da in Bad Ottingen Jahreszeitlich der Zeitraum Anfang Juli dargestellt ist, kann ich den Mähdrescher leider nicht in Aktion zeigen. Was tun?
Es gibt keine andere Möglichkeit als ihn in der Warteschlange zu lassen. Also muss ein Schuppen her ... Gedacht getan.

     

Auf den Bildern oben und unten kann man den den Entstehungsweg gut erahnen. Aus einer Rechteckleiste 1x1 mm wurde das Gerüst geschaffen. Aus Furnier, habe ich erst lange Streifen geschnitten und anschließend kurze Stücke, aus denen dann die Bretter erstellt wurden.
Scheune

Der Mähdrescher von Claas steht also rechts im Schuppen wartet darauf wieder benötigt zu werden. Auf der linken Seite liegt noch etwas Stroh vom Vorjahr. Der Schuppen ist aus Holz und recht neu, im Gegensatz zu dem Schätzchen von Claas, das schon einige Jahre auf dem Puckel hat.

12.09.11


Tranzport

Da der Grundaufbau getan ist, haben meine Arbeiten inzwischen "nur" mit Detaillieren zu tun. Oftmals ist nach stundenlanger Arbeit fast nichts an Veränderungen auf den Segmenten zu erkennen.
Dafür macht es an vielen Punkten schon jetzt viel Spaß, genauer hinzuschauen. Für mein Maschinenbauunternehmen ist es wichtig, die Sachen sicher in den Versand zu bringen. Da es sich um große Teile handelt, sind natürlich auch die Versandkisten riesig. Einst hatte das Unternehmen einen eigenen Gleisanschluss, aber der ist der Umstrukturierung in Bad Ottingen zum Opfer gefallen.

Kisten gibt es von Artitec zum selber Fertigstellen. Mit anderen Worten, die Teile müssen vom Anguss getrennt und geschliffen werden. Danach bekommen sie ihre Farbe, und weil ich es schön fand, hat jede Kiste noch ihren Versandschein und evtl. Versandvermerke bekommen.
Würde mein Arbeitgeber von mir verlangen, so eine Arbeit für meinen Job zu machen, würde ich vermutlich auf der Stelle kündigen.
Einen ganzen Nachmittag rumfummeln für ein paar Plastikkisten in Farbe ...
Der Nacken tut weh, die Augen flimmern, und man sieht später kaum, wie viel Arbeit da drin steckt.
Das Ergebnis gefällt mir aber sehr. Es hat sich also gelohnt
Nebenbei kann man auf dem Foto des Verladesteigs sehen, dass ich dem Schuppen Rolltore eingebaut habe. Sie sehen besser aus, als die originalen Andeutungen von Artitec.

24.07.11


Waldig

Auch im Düsterwald Bad Ottingens muss für Ordnung gesorgt werden. Das ist die Aufgabe von Jägermeister Knickrehm.
Hier ist er gerade auf dem Weg zum Jägerschnitzel, sorry, Jägerstand. Britta zerrt wieder ordentlich an der Leine. Das ärgert Knickrehm. Ihm ist Britta zu wild für einen gut erzogenen Jagdhund.
Aber was soll er tun, der Jagdhelfer liebt ihn abgöttisch und macht trotz seiner Wildheit seinen Job gut. Jaeger

27.06.11


Lückenschluss / Richtfest

Am 23. April war es so weit. Nach nunmehr drei Jahren habe ich es endlich geschafft die komplette Fläche, der Bahnhofsegmente vom Grundaufbau her, fertig zu gestalten.
Die ersten Fotos der Modulkörper hatte ich am 26. April 2008 gemacht.
Ich hätte nicht gewagt daran zu denken, dass es derartig lange dauern würde diese Teile fertig zu stellen.
Nun kommt nach der Pflicht die Kür, es muss alles detailliert werden. Das macht natürlich riesen Spaß. Aber es juckt mich in den Fingern ein neues Modul zu beginnen.

  
Der Kiosk in Lübeck hatte mal den Namen "Alis Futterkrippe", inzwischen ist es nur noch die Futterkrippe, da der Kioskgründer nicht mehr lebt. Dieser kam 1966 aus Berlin und soll von dort auch das Rezept für die gute Currywurst mitgebracht haben.
Der Kiosk ist in Lübeck also schon Kult. Deswegen hatte ich die Idee, auch für meinen Bahnhof so einen kultigen Imbiss aufzustellen. Die Werbeschilder werde ich, wenn es gelingt, auch noch versuchen vor dem Kiosk aufstellen.

25.04.11


Radler

Da es wieder lange kalt war, ist bei mir auf dem Dachboden nicht viel passiert.
Dafür juckt es mich jetzt um so mehr in den Fingern.
Die letzten Bereiche meines Bahnhofprojektes kommen jetzt unter meine Fittiche.
Der Zugang auf der Stadtseite ist nun fast fertig. Die Radständer wurden mit Fahrrädern bestückt. Zwei Radfahrer stehen dort gerade und verabschieden sich nach einer langen gemeinschaftlichen Bahntfahrt. Hinter den Radständern blüht der Lavendel. Durch das Gebüsch kann man leicht erkennen, dass sich wieder Sprayer an der Mauer verewigt haben.
Radstaender

22.04.11


Zebra ohne Zoo

So langsam darf ich mich endlich mehr um die Details kümmern, da der Grundausbau meines Bahnhofsmoduls fast abgeschlossen ist. Ich wollte gerne etwas machen, das auf Z Anlagen nicht alltäglich ist. Ich habe mich entschieden, an meiner Hauptstraße, sie soll "Nord-West-Straße" heißen, eine Radfahrerspur und zwei Zebrastreifen zu installieren. Selbstgemalt versteht sich. Mit dem Ergebnis bin ich fast zufrieden. Das Fahrrad als Symbol in die Radspur zu bekommen hat mich viel Zeit und Versuche gekostet. Ein richtig kantenscharfes Rad ist mir nicht gelungen, obwohl ich diverse Techniken getestet habe. Das ging mit dem Zebrastreifen deutlich besser, ist natürlich auch viel einfacher.
Zebrastreifen


10.02.11




 




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